Siegfried Bober ist Mitglied der KGS Kunstgemeinschaft Sachsenwald und
Kunst- und Kulturverein dulsArt e.V. Hamburg, Galerie und Atelier

Malen - eine sehr spezielle Form der Kommunikation

Bild von Siegfried Bober
FUKUSHIMA
Die Retrospektive «Siegfried Bober: Gezeiten» zeigt, wie sich Bober malerisch mit den Gezeiten der Gesellschaft auseinander setzt. Das beginnt mit vereinzelten Bildern zur gesellschaftlichen Entwicklung in der deutschen Nachkriegszeit und reicht bis zur besonders produktiven Phase nach der Emeritierung als Professor. Neben dem Dauerthema zum Komplex Religionen/ Kirchen/Macht /Sexualität und  - allgemein- der Unterdrückung des Menschen durch Menschen, gibt es Bilder zu Zuständen und Zusammenhängen in der modernen Gesellschaft bis hin zur Gegenwart mit 09/11.New York, Fukushima und Finanzkrise.
Die sich im Laufe der Zeit verändernden und vorübergehend vorherrschenden Malstile haben Bober durchaus beeinflusst. Aber immer stand die Analyse und ggf. die Botschaft im Mittelpunkt. Malen ist für ihn eine besondere Art des Denkens und der Kommunikation, die über Sprache (Literatur) und Töne (Musik) hinausgehend die Empfänger sehr speziell erreichen kann. 

Arbeit von Bober
EINSAM
So gibt es Bilder, in denen Farbexplosionen auf der Leinwand Liebe und Hoffnungen vermitteln, und andere monochrome grau-schwarze Bilder, die Leid, Trauer, Einsamkeit und Katastrophen wie Fukuschima eindringlich darstellen. Mit seinen vielfaeltigen Techniken und Kunstformen  -  auch mit symbolischer Aufladung - ist es Bober gelungen, den Kontrast  zwischen dem «Wichtigen und dem Banalen» zu betonen und eine Verbindung zwischen figurativer und abstrakter Kunst herzustellen. Man spuert, dass aus dem ES (Freud), der unbewussten Tiefe, im Verlauf des intuitiven Malprozess ein Werk entsteht, das beim Betrachter etwas auslöst.



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